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Story 4-Rummelplatzliebe

Prolog

Gelangweilt saß sie im Kassiererhäuschen. Heute war hier mal wieder richtig viel los. War ja auch irgendwo logisch, es war Samstag, der Haupttag.
„4 Fahrten!“, bestellte schon der Nächste.
Das Mädchen hinter der Glasscheibe nahm 4 Chips und gab sie ihm.
„Das macht 6 Euro.“, murmelte sie.
Ihr Name war Emma. Sie war noch ziemlich jung. 16 um genau zu sein. Ihr Vater war der Besitzer einer Geisterbahn auf dem Rummelplatz und sie zogen von Stadt zu Stadt. Emma führte kein normales Leben. Sie ging nicht zur richtigen Schule, sondern lernte mit einem privaten Lehrer der nur für die Kids des Rummelplatzes da war. Außerdem hatte sie keine richtigen Freunde. Wie auch? Sie zogen ja alle 2 Wochen um. Die Rummelplatzgruppe war sehr klein und die ganzen Kinder der restlichen Familien waren noch jung, so zwischen 3 und 12 Jahren. Der einzige mit dem sie sich gut verstand war ihr 2 Jahre älterer Bruder Bo. Sein voller name war Bosperus, doch jeder fand ihn schrecklich. So hieß er einfach nur Bo.
Emma kassierte die 6 Euro ab und machte dann ihren Pferdeschwanz wieder neu. Sie hatte schokobraune mittellange Haare und grüne Augen. Ihre Nase war ein wenig stupsig, das hatte sie von ihrer Mutter vererbt. Diese war schon vor 4 Jahren gestorben. Bei einem Autounfall. Es war eine sehr schwere Zeit für Emma und Bo gewesen und sie versuchte so wenig wie möglich daran zu denken.
Aus Kleidung machte sich Emma nicht sonderlich viel. Sie arbeitete ja fast die ganze Zeit in der Geisterbahn oder beim ab und aufbau. In ihrer Freizeit hing sie dann meistens mit Bo auf dem Karussell von Herbert ab.
Sie zog eigentlich immer Latzhosen und darunter ein Neckholdertop oder ein enges T-shirt an. Das war am praktischsten und sie fand eigentlich auch dass es ziemlich gut aussah. Auf gar keinen Fall stand sie auf Miniröcke oder ähnliches tussiges Zeugs. Wenn sie auf dem Rummel diese aufgebrezelten Mädchen mit ihren coolen Typen vor den Boxautos sah schüttelte sie einfach nur den Kopf. Ihr fiel dann immer auf in was für einer oberflächlichen Welt wir doch lebten.
Alles in allem war Emma einfach ein ziemlich anderes Mädchen, mit einem ganz außergewöhnlichem Leben.
„Hey Emma! Komm ich lös dich ab!“, hörte sie plötzlich Bo’s Stimme von der Seite.
Dankend lächelte sie.
„Ok, danke! Ich geh dann endlich mal was essen!“
Und mit diesen Worten lief sie an Bo vorbei, geradewegs auf den Zuckerwattenstand von Konni zu.

Kapitel 1

3 Tage später
Emma saß auf der Rückbank des alten Audis ihres Vaters. Dieser und Bo saßen vorne. Es war eine langweilige Fahrt und sie waren erst 2 Stunden unterwegs. Insgesamt mussten sie 6 fahren. Emma schaute aus dem Fenster. Die Umgebung hier war nicht sonderlich interessant. Felder wiesen und kleine Dörfer.
„Bo, drehst du mal die Musik auf?“, fragte sie irgendwann ziemlich genervt.
„ja, was denn?“, kam es von ihrem großen Bruder zurück.
„Mhh… am besten mal Radio, oder? Also ich hab jetzt irgendwie kein Bock auf ne bestimmte Cd!“, antwortete sie ihm schon ein wenig freundlicher.
„jap!“, murmelte er während er das Radio anschaltete.
Sofort kam irgendein schlagerlied aus den Boxen. Bo und Emma waren beide nicht begeistert davon, der Vater allerdings schien anders zu denken.
„Ja, lass mal! Das is von meiner Zeit und richtig gut!“, freute er sich.
„Ne komm! Des is jetz nicht dein ernst, oder?“, grinste Emma.
„Wieso? Gefällts euch nicht?“, wunderte er sich.
Bo drehte sich nach hinten zu Emma und beide fingen an zu lachen.
„Paps das ist schrecklich!“, stöhnte Bo.
Durch den Rückspiegel schaute er fragend zu Emma. Diese nickte grinsend.
„Sorry, aber das ist echt schlimm!“, kam es von seiner Tochter.
Er seufzte und murmelte dann.
„Dann schaltet halt weiter…“
Bo ließ sich das natürlich nicht zwei mal sagen und durchsuchte die Frequenzen. Irgendwann stoppte er. Emma erkannte nicht sofort was es war, doch nach kurzer Zeit zierte ein Lächeln ihr Gesicht. Es war The Reason von Hooberstank! Ein wirklich schöner Song.
Sie hörten was so im Radio kam und erzählten ein wenig.
„Paps? Wohin genau fahren wir eigentlich dieses Mal?“, fragte sie.
„Nach Magdeburg. Da ist so ein Stadtfest und die haben noch ein Karussell und eine Geisterbahn benötigt!“, lächelte er sie durch den Rückspiegel an.
„Achso!“, murmelte Emma nur und schaute dann wieder einmal in die Landschaft.
Nach 2 weiteren Stunden machten sie eine Pause an einem Rasthof. Emma und Bo verschwanden sofort zusammen im Shop. Sie liefen durch die Regale und kamen schließlich zu den Zeitschriften. Bo interessierte sich brennend für Autos und Flugzeuge und schon nach wenigen Minuten war er in dieser Rubrik beschäftigt. Emma interessierte dies weniger. Sie lief weiter und schaute einfach mal so was auf den Titelblättern stand. Auf den meisten waren irgendwelche schönen Promis oder Beautytips. Sie schüttelte den Kopf. Wer interessierte sich den bitte für so etwas?
Plötzlich bemerkte sie zwei etwas jüngere Mädchen die anscheinend vor den Jugendzeitschriften wie Bravo und Yam standen. Sie redeten schnell und in einer extrem hohen Stimmlage. Emma zog die Augenbrauen nach oben. Da musste ja was mächtig tolles sein. Sie war viel zu neugierig um einfach umzudrehen und wegzulaufen und so machte sie mehrere Schritte auf die beiden zu. So langsam konnte sie auch einige Wörter aus dem Gequietsche entnehmen.
„Tom…strähnchen… blond…. Süüüüüüüß!“ Vorallem das letzte Wort sagten die beiden auf und ab. Emma wurde immer neugieriger, doch gerade als sie nachschauen wollte was es denn dort so tolles gab wurde sie von ihrem Bruder gerufen.
„Emma! Na komm schon! Wir müssen weiter!“, rief er.
„jaja… komm ja schon…“, murmelte sie genervt und die zwei Mädchen zuckten ertappt zusammen. Sie schauten Emma merkwürdig an, sagten allerdings nichts. Schnurstracks drehte sie sich um und lief nach draußen zum Audi ihres Vaters, der schon ungeduldig wartete.
2 Stunden später kamen sie dann schließlich an. Tom, der Vater von Emma, parkte in der Ecke und alle 3 stiegen aus. Sofort begann die Hektik. Sie rannten zum großen Lastwagen in dem die Einzelteile der Geisterbahn lagen und arbeiteten was das Zeug hielt. Sie hämmerten und schleppten. Emma war dies schon gewöhnt, doch es war trotzdem jedes Mal etwas, das sie gar nicht gerne machte! Sie hasste es um genau zu sein. Klar, sie hatte ziemlich kräftige Arme dadurch und war schon recht gut trainiert, doch es war einfach keine Arbeit für Mädchen! Und sie wusste auch wieso!
Gegen Abend waren dann so ziemlich alle Stände aufgebaut und auch die Geisterbahn war fertig. Schnaubend ließ sich Emma neben Bo auf die Bank fallen.
„Endlich fertig!“, stöhnte dieser.
„Jap! Weißt du eigentlich wie lange wir hier bleiben?“, fragte Emma ihn. Er überlegte bevor er ihr dann antwortete:
„Ich glaube 12 Tage. Also der Rummel geht 9 Tage, aber wir bleiben dann noch ein bisschen…“
Emma lächelte kurz:
„Na dann ham wir ja ein bisschen Zeit bis wir das ganze wieder abbauen müssen.“
„Ja stimmt!“, lachte ihr Bruder.
„Lust auf gebrande Mandeln?“, grinste er sie dann an.
„Jaaaaa!“, freute sich Emma und die beiden sprangen in sekundenschnelle auf und rannten zu Konnis Süßigkeitenstand.

Kapitel 2

Der nächste Tag brach an und Emma wurde durch die warme Sommersonne geweckt. Ihre warmen Sonnenstrahlen blendeten Emma durch das kleine Fenster des Wohnwagens in dem sie lebten.
Sie war überhaupt kein Morgenmuffel und so sprang sie fröhlich aus dem Bett, wobei die ihren Bruder aufweckte. Bo nuschelte etwas von wegen „ich will noch nicht…“ und drehte sich auf den Bauch. Lachend schüttelte Emma den Kopf und hüpfte als allererstes unter die Dusche. Sie liebte es im Hochsommer unter eine kalte Dusche zu springen. Andere könnten das nie machen, doch Emma liebte es und außerdem war es gut für ihr Abwehrsystem!
Als sie fertig war schlüpfte sie in ein blau-weiß gestreiftes enges Neckholdertop und eine noch ziemlich neue Latzhose. Dann noch schnell in ihre grau karierten Vans und fertig war sie.
Sie öffnete die Tür des Wohnwagens und stieg hinaus. Emma blickte um sich und fröhlich grinsend steuerte sie auf einen weiteren Wagen zu vor dem mehrere Person saßen. Das waren Konni, ihr Mann und ihre 3 Kinder und Emmas Vater. Jeden Morgen frühstückten die beiden Familien zusammen vor Konnis Wohnwagen. Das war schon tradition.
„Morgen!!!“, rief Emma gut gelaunt. Tom sah zu seiner Tochter auf und grinste. Für ihn war sie die wundervollste Frau der ganzen Welt! Er liebte seine Tochter über alles und konnte sich nicht vorstellen ohne sie zu leben.
„Guten Morgen Kleines!“, grüßte er sich zurück, während sich Emma schon auf den freien Stuhl neben ihm fallen ließ. Sie nahm sich ein Brötchen und schnappte sich das was ihr am wichtigsten überhaupt war. Den Käse! Ohne Käse könnte sie nicht leben! Sie liebte ihn einfach, egal welchen! Sie aß jeden! Bo meinte immer sie würde irgendwann an einem Käseschock sterben, doch das war ihr egal. Niemand würde sie jemals davon abbringen können Käse zu essen!
Ihr größter Wunsch war es einmal in einer Badewanne voller Käsewürfel zu liegen! Das hörte sich jetzt vielleicht doof an, doch es war wirklich ihr allergrößter Wunsch!
Sie beschmierte ihr Brötchen erst mit Frischkäse und dann legte sie noch 2 Scheiben Gouda darauf. Konni schüttelte nur den Kopf. Zwar waren alle ihren Käsetick gewöhnt und so wussten sie immer was sie einkaufen mussten, doch niemand verstand sie.
Nach ca. einer halben Stunde war auch Bo soweit fertig und setzte sich zu dem Rest. Er hatte an diesem Tag aus irgendeinem Grund Hunger auf Käse. Von daher griff er nach der Box in der immer der Gouda lag, doch da war nichts mehr drin.
„Emma! Hast du wieder den Käse leer gegessen?“, fragte er genervt.
„ist er leer? Ohh tschuldigung!“, murmelte seine Schwester.
„Mann! Kannst du nicht einmal an die anderen denken?!“, fuhr er sie an. Am Morgen war er immer extrem schlecht gelaunt und die anderen hielten sich meistens zurück. Aber eben nur meistens.
„Was denn?! Du willst doch sonst nie Käse! Hätte ich etwa die Scheiben liegen lassen sollen nur weil du vielleicht noch welche gemocht hättest?!“, regte sie sich auf.
„Ja!“, fauchte Bo.
„Ich glaub dir geht’s nicht mehr gut!!“, schrie Emma schon fast.
Nun wurde es für den Vater Zeit dazwischen zu gehen.
„jetzt haltet mal den Mund! Bo, du musst jetzt was andres essen!“, begann er und Emma streckte ihrem Bruder die Zunge raus.
„Und du emma, du wartest das nächste mal einfach bis Bo wach ist, ok?“, wandte er sich schließlich an seine Tochter. Nun war es Bo der frech grinste.
„jaja…“, knurrte Emma.
Nach einer halben Stunde beschlossen Emma und Bo ein wenig rumzulaufen und zu schauen was sonst noch für Stände da waren. Mittlerweile war wieder alles gut zwischen den beiden und vor allem, Bo war wacher.
Sie liefen umher und betrachteten die ganzen Stände. Irgendwann hielten sie bei einer riesigen Achterbahn. Beide liebten sie das Achterbahnfahren! Staunend standen sie vor dieser riesen Großen!
„Wow! Die fahren wir morgen, ok?“, staunte Emma.
„Ohh ja! Auf jeden Fall!“, grinste Bo. „ aba jetzt lass uns zurück gehen, in einer Stunde wird der Rummel schon wieder eröffnet!“
„ok, aber du musst mich tragen!“, lachte Emma und sprang auf Bos Rücken.
„Hey! Wer sagt das ich dich trage?! Na warte! Du kannst dich sowieso nicht lange halten!“, rief er und rannte los. Ab und zu hüpfte er, sodass Emma fast runtefiel. Sie hingegen klammerte sich an ihn so fest sie konnte.
Lachend kamen die beide dann wieder bei ihrem Vater an.
„Da seid ihr ja! Wir müssen eine Testfahrt machen!“, rief Tom ihnen entgegen.
„Jaja, wir sind ja schon da Paps!“, grinste Emma, legte einen Arm um ihren Vater und zu dritt liefen sie zu ihrer Geisterbahn.

Kapitel 3

Die Probefahrt lief gut und schon ein einhalb Stunden später war die Hölle los. Es war schon so gegen 7 Uhr und tausende Leute fuhren durch die düsteren Gänge der Bahn. Emma hatte nichts zu tun. Ihr Bruder kassierte die Karten und ihr Vater kontrollierte die Technik. Sie saß neben ihm und summte vor sich hin.
Plötzlich begann Tom zu fluchen.
„Mist!! Das kann doch jetzt nicht wahr sein, oder?!“
Emma schaute erschrocken zu ihm auf.
„Was ist denn passiert??“
„Irgendwas funzt da nicht!! Die Wagons sind stehn geblieben!“, knurrte Tom.
„Wie jetzt? Einfach so?“, wunderte sich Emma.
„Sieht so aus… ich muss gucken wo das Problem liegt… kannst du was für mich machen?“, fragte er.
„Ja klar! Was denn??“
„Gehst du an den Wagons entlang und sagst den Leuten dass es ein wenig dauern kann und sie bitte kurz Geduld haben sollen?“
„ja mach ich! Bis gleich!“, sagte Emma und stand auf.
Sie lief zum Eingang und ging dann auf den Schienen entlang bis zum ersten Wagon.
„Hallo ihr! Es tut uns echt Leid dass sie hier jetzt warten müssen, aber wir haben ein paar kleine technische Probleme. Wir sind schon dabei sie zu lösen und darum bitte ich um ein kleines bisschen Geduld.“
Die Personen die darin saßen waren zwar nicht begeistert von unserer panne, doch sie konnten ja auch nichts ändern!
Dann ging Emma weiter zu Graf Drakula. Wieder erklärte sie den Fahrgästen die Situation und so ging das auch mit den weiteren.
Schließlich kam sie beim letzten Wagon an. An dieser Station kam eine riesengroße Spinne von der Decke.
Emma hörte schon von weitem die Stimmen der darin sitzenden Peronen.
„Mann, wieso müssen ausgerechnet wir unter dieser beschissenen Spinne stehen bleiben?! Beim Drakula oder sonst wo wärs ja ok, aber unter der Spinne?!“, hörte sie eine Jungenstimme. Emma musste schmunzeln. Sie hatte überhaupt keine Angst vor Spinnen. Lag wahrscheinlich auch daran, dass im Wohnwagen öfters welche waren.
Dann sagte eine andere Stimme etwas, die sie ebenfalls einem Jungen zuordnete.
„Mann jetz hab dich mal nicht so! Is doch nicht echt!“
„na und?! Spinne is Spinne!“, verteidigte sich der andere.
Emma stand mittlerweile direkt hinter ihnen und nach dem letzten Kommentar musste sie lachen.
Die zwei Jungs zuckten zusammen.
„Keine Angst! Es geht bald weiter! Und wenn der Strom nicht geht kann die Spinne auch nicht weiter runterkommen!“, lachte sie die zwei Jungs an.
Sie sahen merkwürdig aus. Beide trugen große Sonnenbrillen! In einer Geisterbahn wohl bemerkt! Der rechte hatte lange schwarze Haare und der andere Dreadlocks. Auf Dreadlocks stand Emma! Sie hatte schon oft darüber nachgedacht sich selbst welche machen zu lassen, doch dafür waren ihr ihre Haare einfach zu schade gewesen.
Sie hatte das Gefühl dass sie die beiden schon einmal irgendwo gesehen hatte, wusste allerdings nicht woher.
„Hey! Arbeitest du hier oder…?“, fragte der mit der Dreads.
„Jap!“, antwortete Emma knapp.
„Du bist aber noch ziemlich jung, oder nicht?“, fragte der andere.
Emma nickte:
„joa, 16! Meiner Familie gehört die Geisterbahn, von daher arbeite ich hier!“
„Achso! Mhh.... also die Spinne kann auch nicht abkrachen oder so?“, fragte der Schwarzhaarige.
Emma lachte.
„Nein! Keine Angst! Die ist fest!“, grinste sie ihn an.
„Wieso tragt ihr hier drin denn ne Sonnenbrille?? Is doch so schon dunkel!“
Der mit den Dreads grinste sie an.
„Joa, wir ham da so unsre Gründe…“
„Und die wären?“, grinste Emma zurück. Die beiden waren ihr irgendwie sympathisch.
„Tja! Das würdeste gerne wissen was?“, lachte er.
Emma streckte ihm nur die Zunge raus.
„Ich bin Tom!“, stellte er sich vor und streckte ihr die Hand entgegen. Höflich nahm sie sie an.
„Emma!“
Dann schaute sie zu dem anderen.
„Und ich bin Bill!“, grinste dieser.
„Hi!“, lachte Emma.
„Also, willst du immer noch wissen wieso wir Sonnenbrillen tragen?“, fragte sie dieser Bill.
„Ja schon!“, murmelte Emma, da sie mittlerweile richtig neugierig geworden war.
Die beiden schauten sich an und schließlich sprach Tom weiter.
„Dann komm doch einfach nach der Fahrt mit uns was trinken…“, murmelte er.
Emma überlegte.
„Ich müsste erst noch meinen Vater fragen ob der mich hier brauch, aber wenn ihr warten würdet..“, schlug sie dann vor.
„Ja klar! Wir können warten!“, lächelte Bill.
„Ok! Ich muss dann auch mal wieder raus! Wir treffen uns dann einfach am Kassierhäuschen, ok?“, verabschiedete sich Emma.
„Ja ok! Bis dann!“, riefen die beiden ihr nach.
Kurz bevor Emma dann verschwunden war drehte sie sich noch mal um:
„Ach ja, die Spinne kommt nicht ganz runter, keine Angst!“, lachte sie Bill an.
Tom stimmte sofort mit ein, aber Bill streckte Emma nur die Zunge raus. Emma tat es ihm gleich und verschwand dann ganz.

Kapitel 4

Tom willigte natürlich sofort ein. Er hatte die Geisterbahn gerade wieder zum laufen gebracht und nun hielt Emma nichts mehr zurück. Sie schnappte sich ein wenig Geld und ihr Handy und drückte ihrem Vater noch einen Kuss auf die Wange bevor sie dann rausrannte.
Sie erkannte die zwei Jungs sofort. Das war ja auch nicht so schwer.
Lächelnd rannte sie auf die beiden zu.
„So, da bin ich!“, grinste sie.
Bill lachte.
„Schön! Können wir dann gehen?“
Emma nickte und lief neben den beiden her.
„Boah ey! Du hättest Bill dadrin erleben sollen, als die Spinne sich wieder bewegt hat!!“, lachte Tom.
Bill knuffte ihn in die Seite.
„Halt den Mund!“, grinste er.
Emma konnte sich ebenfalls ein Grinsen nicht verkneifen und so wurde auch sie von Bill in die Seite geknufft. Lachend liegen sie weiter. Sie quatschten über Gott und die Welt und alle drei amüsierten sich köstlich. Irgendwann stoppten sie an Konnis Süßigkeitenstand.
„Hey Konni!“, begrüßte sie Emma freundlich.
„Hallo Emma! Na? Wie läufts bei euch?”, grinte Konni sie an.
„joa, ganz gut. Wir hatten vorhin ne kleine Panne aber das hat sich mittlerweile auch wieder geklärt“.
„Das ist ja gut! Hast du Hunger?“, fragte Konni.
„Jaaaa!“, rief sie und drehte sich zu den Jungs die hinter ihr standen.
„Ihr auch?“
Tom und Bill nickten schnell.
„Immer doch!“, grinste Bill Emma an.
„Ok! Öhhmmm… und was?“, grinste sie.
Sie durchsuchten das ganze Süßzeugs das es dort gab und entschieden sich schließlich für Mohrenköpfe (musste sein) und son Gummizeugs. Genüsslich aßen die Drei und liefen weiter. Irgendwann kamen sie zur großen Achterbahn, die Emma schon am Mittag mit Bo entdeckt hatte.
„Boah, habt ihr Lust??“, fragte Emma sofort.
Tom schaute kritisch.
„Wir ham grad gegessen!“, murmelte er.
„Na und?! Auf! Bitte!“, flehte sie mit Dackelaugen.
„Muss das sein?!“, brummte Tom weiter.
„jahaaa!“, lachte Emma. Sie liebte Achterbahnfahren einfach! Es gab nichts schöneres als das Kribbeln im Bauch und den Wind in den Haaren zu spüren.
„Och nö… dass kotz ich noch!“, weigerte sich Tom.
Emma zog einen Schmollmund und drehte sich dann zu Bill.
„Und was ist mit dir?“, bohrte sie hoffend weiter.
Bill schaute zu Tom und grinste dann.
„Na gut! Ich komm mit!“, erbarmte er sich .
„jaaaa!“, freute sich Emma und hüpfte in die Luft. Dann drehte sie sich zu Tom.
„Können wir dich hier alleine lassen?“, grinste sie.
„jaja… jetz geht schon!“, lächelte der.
Emma grinste dankend und wandte sich dann wieder zu Bill.
„Na dann mal los!“, lachte der und zusammen rannten sie in Richtung Eingang. Sie kauften karten und stellten sich in die Schlange. Emma mochte die zwei wirklich richtig doll. Sie wusste nicht wieso, doch sie kamen ihr total vertraut vor. Und sie hatte das gefühl als würde sie die beiden schon ewig kennen.
„Wohin sollen wir uns setzen?“, fragte sie dann Bill.
„Ich würd sagen in den letzten Wagon, oder? Da isses am schnellsten!“, grinste der.
„Auja!!! Je schneller desto besser!“, lachte sie.
Die schlange wurde immer kürzer und schließlich stiegen die beiden in den hintersten Wagon. Bill rechts und Emma links. Sie musste immer links sitzen! Das war mal wieder so ein Tick von ihr.
Langsam setzte sich die Achterbahn in Bewegung und sie wurden nach oben gezogen. Immer höher und höher. Emma lachte das nichts aus, sie liebte dieses Gefühl. Es war ein Gefühl der Freiheit. Bill hingegen wurde zunehmend angespannter. Dann waren sie oben angekommen.
Emma grinste noch ein letztes Mal zu Bill bevor sie dann in einer irren Geschwindigkeit hinunterdüsten. Beide schrieen sich die Seele aus dem Leib und hatten richtig viel Spaß.

Kapitel 5

Als sie beide wieder heil unten angekommen waren, mussten sie beide lachen.
„Wah wie geil!“, grinste Emma.
„Ohhh ja! Das war wirklich geil!“, lachte auch Bill.
Sie grinsten sich an und kurz herrschte eine mystische Stille. Sie grinsten sich einfach nur an und keiner dachte irgendetwas. Es war einfach der Moment der zählte.
„Würden sie bitte mal aussteigen?!“, wurden die beiden schließlich von einem grauhaarigem alten Mann unterbrochen.
Sie schauten zu ihm auf.
„Ohh, ja klar!“, murmelte Emma und stieg aus. Bill hinterher.
Sie liefen runter und wieder zu Tom.
„Na? Wie wars?“, fragte dieser.
Emma grinste zu Bill.
„Richtig urst!!!“, lachte dieser.
„Sollen wir mal irgendwo hin was trinken?“, schlug Tom dann vor.
„ja ok! Folgt mir einfach! Ich weiß wohin!“, lächelte Emma in die Runde.
Zu dritt liefen sie weiter und Emma wusste genau wo sie hin wollte. Sie steuerte auf den Hauptplatz zu, auf dem eine riesen Bühne aufgebaut war und außenrum waren ganz viele Stände, an denen man etwas trinken konnte.
Als sie dort ankamen spielte bereits eine Band auf der Bühne. Es war eine Rockband, so wie es aussah. Emma hörte für ihr leben gerne Rock. Ihre Lieblingsband war Nirvana! Sie liebte sie einfach!
Emma grinste Tom und Bill an und steuerte dann auf einen Getränkestand zu.
„Was willst du?“, fragte Tom der schon am bestellen war.
„Ein Weizen!“, sagte Emma.



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